Abwesenheitsgeld ohne Reisekosten beim KAA

Fragen rund um die neuen Rechtsanwaltsgebühren nach RVG ab 01.08.2013
cadycat
Foren-Praktikant(in)
Beiträge: 39
Registriert: 06.09.2010, 11:57
Beruf: Rechtsanwaltsfachangestellte
Software: AnNoText
Wohnort: Köln

#1

03.05.2021, 11:48

Halli Hallo,

vorab ich erstelle kaum KFA´s oder KAA´s, daher bitte nicht über meine Frage lachen. Ich habe auch schon gegooglt aber konnte nicht wirklich was dazu finden.
Ich soll für 2 Instanzen einen KAA erstellen.

Mein Chef möchte für die 3 Termine nur das Abwesenheitsgeld beantragen ohne die Reisekosten. Ist das so möglich?

Vielen lieben Dank!
Benutzeravatar
Adora Belle
Golembefreierin mit Herz
...ist hier unabkömmlich !
Beiträge: 13424
Registriert: 14.03.2008, 14:17
Beruf: RAin

#2

03.05.2021, 11:51

Ist grds möglich, aber wirft die Frage auf: Warum ohne Reisekosten?
Benutzeravatar
sh161
Kennt alle Akten auswendig
Beiträge: 540
Registriert: 12.12.2012, 10:19
Beruf: RA-Fachangestellte
Software: Advoware

#3

03.05.2021, 11:56

z.B. wenn RA und Mandant mit dem Auto des Mandanten fahren oder der Mandant die Zugtickets o.ä. bezahlt.
Die müssten dann aber als Parteikosten zur Erstattung verlangt werden.
Bild
Benutzeravatar
Adora Belle
Golembefreierin mit Herz
...ist hier unabkömmlich !
Beiträge: 13424
Registriert: 14.03.2008, 14:17
Beruf: RAin

#4

03.05.2021, 12:05

Die Frage geht an @cadycat. Um zu vermeiden, dass beim Antrag ein Fehler gemacht wird. Ich bin schon auch in der Lage, mir entsprechende Sachlagen auszumalen. ;)
cadycat
Foren-Praktikant(in)
Beiträge: 39
Registriert: 06.09.2010, 11:57
Beruf: Rechtsanwaltsfachangestellte
Software: AnNoText
Wohnort: Köln

#5

03.05.2021, 12:53

Mein Chef sagt, weil die RK so hoch waren und er keine Lust hat mit dem GA zu diskutieren. Der GA ist nämlich sehr anstrengend und darauf hat er keine Lust.
Benutzeravatar
Adora Belle
Golembefreierin mit Herz
...ist hier unabkömmlich !
Beiträge: 13424
Registriert: 14.03.2008, 14:17
Beruf: RAin

#6

03.05.2021, 13:37

Wer?
Benutzeravatar
Pepples
...ist hier unabkömmlich !
Beiträge: 6768
Registriert: 10.08.2006, 15:09
Beruf: RA-Fachangestellte
Software: Advoware
Wohnort: NRW

#7

03.05.2021, 14:55

:kopfkratz Gegenanwalt vielleicht?
"Sie hören von meinem Anwalt" ist die Erwachsenenversion von "Das sag ich meiner Mama!" 134
Benutzeravatar
sh161
Kennt alle Akten auswendig
Beiträge: 540
Registriert: 12.12.2012, 10:19
Beruf: RA-Fachangestellte
Software: Advoware

#8

04.05.2021, 09:35

Weil der Gegenanwalt (?) "doof" ist, soll der Mandant auf die Erstattung verzichten? Oder verzichtet der RA selbst auch darauf?
Wenn die Reisekosten unverhältnismäßig hoch sein sollten (warum?), könnten dennoch ggf. fiktive Reisekosten in angemessenerer Höhe angesetzt werden.
Bild
Benutzeravatar
Adora Belle
Golembefreierin mit Herz
...ist hier unabkömmlich !
Beiträge: 13424
Registriert: 14.03.2008, 14:17
Beruf: RAin

#9

04.05.2021, 10:10

Augen auf bei der Berufswahl. Wer die Auseinandersetzung mit dem Gegenanwalt scheut, sollte sich vielleicht ein anderes Betätigungsfeld suchen?

Wie auch immer - theoretisch ist es möglich, entstandene Kosten nicht zur Ausgleichung anzumelden. Praktisch sehe ich da Probleme, und würde abraten. Unabhängig davon, dass natürlich nur erstattungsfähige Kosten angemeldet werden sollten.
Benutzeravatar
scully
Foren-Azubi(ene)
Beiträge: 79
Registriert: 26.03.2008, 21:52
Beruf: RA-Fachangestellte
Software: RA-Micro

#10

04.05.2021, 11:26

Hm... gabs da nicht mal so ne Tabelle mit max. angemessenen Reisekosten... Ich such mal, ob ich die noch finde. Die hab ich glaube mal bei der Abrechnung gegenüber der RSV zu Hilfe gezogen, weil die sich wegen hohen Reisekosten gesträubt hatten.
Antworten