Umgang mit ignoranten Kollegen?

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Ciara
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#101

22.10.2018, 11:29

Blueberry hat geschrieben:
22.10.2018, 11:27
Ja das mache ich sowieso schon immer und ich habe mich schon sehr oft mit einem Wechsel auseinandergesetzt. Aber da ich ja doch auch schon seit über 4 Jahren in der Kanzlei bin, wäre es für meinen Chef sicherlich auch zunächst mal ein Schock. Aber ich denke mir dann immer: So ist halt das Leben. Und es gibt schlimmeres.
Mir fällt es auch grad nicht leicht mich mit einem Wechsel auseinanderzusetzen, aber ich versuche mich immer daran zu erinnern, dass man da egoistisch sein muss und nur an sich denken darf. Es geht dabei um dein Leben. ;-)
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Blueberry

#102

22.10.2018, 11:35

Und warum denkst du darüber nach Ciara?
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Ciara
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#103

22.10.2018, 11:45

Blueberry hat geschrieben:
22.10.2018, 11:35
Und warum denkst du darüber nach Ciara?
Weil es hier seit einem Jahr nicht mehr gut läuft, die Stimmung immer schlechter wird und auch keine Besserung in Sicht ist. Eigentlich ist es in dem Jahr immer nur schlimmer geworden und ich gehe mittlerweile überhaupt nicht mehr gerne arbeiten und als ich das feststellte war der Punkt gekommen, an dem ich wusste, dass ich was ändern muss.
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Blueberry

#104

22.10.2018, 11:48

Ja dann geht es dir genauso wie mir. :roll:
Sonnenkind
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#105

22.10.2018, 12:42

Ciara hat geschrieben:
22.10.2018, 11:29
Blueberry hat geschrieben:
22.10.2018, 11:27
Ja das mache ich sowieso schon immer und ich habe mich schon sehr oft mit einem Wechsel auseinandergesetzt. Aber da ich ja doch auch schon seit über 4 Jahren in der Kanzlei bin, wäre es für meinen Chef sicherlich auch zunächst mal ein Schock. Aber ich denke mir dann immer: So ist halt das Leben. Und es gibt schlimmeres.
Mir fällt es auch grad nicht leicht mich mit einem Wechsel auseinanderzusetzen, aber ich versuche mich immer daran zu erinnern, dass man da egoistisch sein muss und nur an sich denken darf. Es geht dabei um dein Leben. ;-)
Und so habe ich heuer auch gedacht. Ich hatte mit meiner Chefin ein sehr gutes Verhältnis. Es kamen auch immer wieder mal Sachen vor, wo man sich gedacht hat, dass es das nicht gebraucht hätte, aber man hat es herunter geschluckt. Ich bin auch nach fünf Jahren weg. Bei meiner Chefin gab es Tränen, da sie mit meiner Kündigung überhaupt nicht gerechnet hat. Aber man muss wirklich an sich selbst denken. Das einzige was ich bereue ist, dass ich meinen jetzigen Job nicht schon 10 Jahre früher gefunden habe. :patsch :mrgreen:
Bild Liebe Grüße Sonnenkind Bild
Gestern: schon vorbei.
Morgen: kommt erst noch.
Heute: der einzige Tag,
den du in der Hand hast.
Heute musst du leben.
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(aus dem Buch meines Cousin K. Hartung)
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#106

22.10.2018, 12:45

Sonnenkind hat geschrieben:
22.10.2018, 12:42
Ciara hat geschrieben:
22.10.2018, 11:29
Blueberry hat geschrieben:
22.10.2018, 11:27
Ja das mache ich sowieso schon immer und ich habe mich schon sehr oft mit einem Wechsel auseinandergesetzt. Aber da ich ja doch auch schon seit über 4 Jahren in der Kanzlei bin, wäre es für meinen Chef sicherlich auch zunächst mal ein Schock. Aber ich denke mir dann immer: So ist halt das Leben. Und es gibt schlimmeres.
Mir fällt es auch grad nicht leicht mich mit einem Wechsel auseinanderzusetzen, aber ich versuche mich immer daran zu erinnern, dass man da egoistisch sein muss und nur an sich denken darf. Es geht dabei um dein Leben. ;-)
Und so habe ich heuer auch gedacht. Ich hatte mit meiner Chefin ein sehr gutes Verhältnis. Es kamen auch immer wieder mal Sachen vor, wo man sich gedacht hat, dass es das nicht gebraucht hätte, aber man hat es herunter geschluckt. Ich bin auch nach fünf Jahren weg. Bei meiner Chefin gab es Tränen, da sie mit meiner Kündigung überhaupt nicht gerechnet hat. Aber man muss wirklich an sich selbst denken. Das einzige was ich bereue ist, dass ich meinen jetzigen Job nicht schon 10 Jahre früher gefunden habe. :patsch :mrgreen:
Bei allem Verständnis für diese Meinungen (so ist halt das Leben, da muss man egoistisch sein, da muss man an sich selbst denken) hoffe ich (und damit will ich niemanden angreifen), dass Ihr alle auch genauso denkt, wenn es mal eine arbeitgeberseitige Kündigung gibt.
Für die einen ist es die US-Wahl, für den Rest der Welt ist es 9/11
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#107

22.10.2018, 12:51

mrsgoalkeeper hat geschrieben:
22.10.2018, 12:45
Sonnenkind hat geschrieben:
22.10.2018, 12:42
Ciara hat geschrieben:
22.10.2018, 11:29
Blueberry hat geschrieben:
22.10.2018, 11:27
Ja das mache ich sowieso schon immer und ich habe mich schon sehr oft mit einem Wechsel auseinandergesetzt. Aber da ich ja doch auch schon seit über 4 Jahren in der Kanzlei bin, wäre es für meinen Chef sicherlich auch zunächst mal ein Schock. Aber ich denke mir dann immer: So ist halt das Leben. Und es gibt schlimmeres.
Mir fällt es auch grad nicht leicht mich mit einem Wechsel auseinanderzusetzen, aber ich versuche mich immer daran zu erinnern, dass man da egoistisch sein muss und nur an sich denken darf. Es geht dabei um dein Leben. ;-)
Und so habe ich heuer auch gedacht. Ich hatte mit meiner Chefin ein sehr gutes Verhältnis. Es kamen auch immer wieder mal Sachen vor, wo man sich gedacht hat, dass es das nicht gebraucht hätte, aber man hat es herunter geschluckt. Ich bin auch nach fünf Jahren weg. Bei meiner Chefin gab es Tränen, da sie mit meiner Kündigung überhaupt nicht gerechnet hat. Aber man muss wirklich an sich selbst denken. Das einzige was ich bereue ist, dass ich meinen jetzigen Job nicht schon 10 Jahre früher gefunden habe. :patsch :mrgreen:
Bei allem Verständnis für diese Meinungen (so ist halt das Leben, da muss man egoistisch sein, da muss man an sich selbst denken) hoffe ich (und damit will ich niemanden angreifen), dass Ihr alle auch genauso denkt, wenn es mal eine arbeitgeberseitige Kündigung gibt.
Der Arbeitgeber wird auch seine Gründe haben und wohl hoffentlich nicht grundlos kündigen. Oder soll ich lieber jeden Tag mit Magenschmerzen ins Büro gehen? Sorry, aber da denke ich an mich und mein Leben.
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#108

22.10.2018, 12:59

Ich hätte jetzt auch noch nie einen Grund zur Kündigung geliefert. Das kann dir aber jederzeit auch mal betriebsbedingt passieren. Aber von was ich z.B. sehr enttäuscht war, dass meine Chefin bereits an meinem letzten Arbeitstag auf Facebook meinen Abschied (mit Bildern) bekannt gab und geschrieben hat, wohin ich gehe. Das fand ich z.B. unter der Gürtellinie und hat mich dann in meiner Entscheidung nur noch mehr bestärkt. Als Anwältin sollte sie wissen, was man an Daten öffentlich stellen kann und was nicht. Ich selbst hätte das bei Facebook gar nicht mitbekommen, nachdem ich dort nicht bin, wurde aber bereits von vielen Seiten per Whatsapp darauf angesprochen.
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#109

22.10.2018, 13:04

Egal wer kündigt, die andere Seite wird nie begeistert sein.
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Schreibblitz
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#110

22.10.2018, 13:56

mrsgoalkeeper hat geschrieben:
22.10.2018, 12:45
Bei allem Verständnis für diese Meinungen (so ist halt das Leben, da muss man egoistisch sein, da muss man an sich selbst denken) hoffe ich (und damit will ich niemanden angreifen), dass Ihr alle auch genauso denkt, wenn es mal eine arbeitgeberseitige Kündigung gibt.
Ein Chef denkt ja in dem Fall auch nur an sich und es ist ihm egal, ob der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin damit klar kommt. Und nachdem man die meiste Zeit des Tages im Büro verbringt, ist es halt schon wichtig, dass man sich dort wohlfühlt. Alles andere geht auf die Gesundheit und die ist halt nun mal das wichtigste Gut das man hat. * :klugscheiss - und :senf -Modus aus* ;-)
Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. (Reinhold Niebuhr)
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