Kostenfestsetzung bei Anerkenntnisurteil!

...für das vom 01.07.2004 bis 31.07.2013 geltende Gebührenrecht
Katharina80
Absoluter Workaholic
Beiträge: 1296
Registriert: 21.02.2008, 09:25
Beruf: ReFa
Software: Phantasy (DATEV)
Wohnort: Hamburg

#21

06.03.2013, 13:51

Wenn Du anrechnest, musst Du die Gebühr aber auch oben aufführen. Dass Du dann nur eine kleine Differenz hast, ist kein Wunder...

Bei mir kommen da € 107,10 raus und ohne Anrechnung € 89,25.
Benutzeravatar
Anahid
Hexe vom Dienst
...ist hier unabkömmlich !
Beiträge: 13819
Registriert: 22.02.2011, 10:41
Beruf: Rechtsfachwirtin
Software: RA-Micro

#22

06.03.2013, 16:36

Zu den Verfahrenskosten gehören auch die Kosten des Mahnverfahrens.

Also musst Du festsetzen lassen

3305
3308
7002

3100
Anrechnung 3305
3104
7002

und halt ggf. 7008
Jeder Tag ist ein Geschenk ... aber manche sind einfach grottenschlecht verpackt.
Benutzeravatar
Baptistine
Forenfachkraft
Beiträge: 144
Registriert: 27.05.2012, 18:01
Beruf: RA-Fachangestellte
Software: Advoware

#23

13.03.2013, 10:21

Ihr habt wohl recht :oops:

In der Schule machen wir ständig erst die Rechnung für z.B. das Mahnverfahren und anschließend nochmal eine in der Form, wie ich sie aufgeschrieben habe gemacht (also nur die 3305 anrechnen). Da wir jedoch schon eine separate Rechnung für die 3305 und 3308 haben, habe ich dann nur noch die Mahngebühr angerechnet :-S

129
193
Benutzeravatar
rena
Absoluter Workaholic
Beiträge: 1197
Registriert: 24.08.2006, 16:15
Beruf: ReFa
Software: RA-Micro
Wohnort: RAK Bamberg (Oberfranken)

#24

11.09.2019, 10:28

Hallo zusammen, ich hänge mich hier einmal an.

Die XXXX hatte ein Darlehen gekündigt und Mahnbescheid über einen Teilbetrag beantragt. Hiergegen hat unsere Mandantin selbst Widerspruch eingelegt. Die Anspruchsbegründung über den Anwalt der XXX lautete nur über den Teilbetrag von 25.000,00 EUR. Dies wurde nunmehr durch uns anerkannt und es ist ein AU im schriftlichen Vorverfahren gemäß § 307 ZPO ergangen.

Die Gegenseite beantragt nun lediglich die Verfahrensgebühr aus 25.000,00 EUR.

1.) Stünde ihr nicht eigentlich auch die Terminsgebühr zu? :pfeif

2. ) Und ansonsten stellt sich mir die Frage, inwiefern doch eine Anrechnung in irgendeiner Form erfolgen müsste im KFA wegen dem Mahnbescheid? Das hatte die XXXX jedoch selber gemacht. In der Gerichtskostenrechnung ist die 0,5 Gebühr für das Mahnverfahren jedoch auf die ermäßigte Verfahrensgebühr von 1,0 nämlich angerechnet worden.
Benutzeravatar
Liesel
...ist hier unabkömmlich !
Beiträge: 14589
Registriert: 19.01.2010, 13:47
Beruf: ReFa
Software: RA-Micro
Wohnort: tiefstes Erzgebirge

#25

11.09.2019, 12:10

TG ist auf Grund des AU tatsächlich entstanden.

Welche Anrechnung meinst du? Wenn keine RA-Gebühren entstanden sind, können keine geltend gemacht werden. Dies schließt auch eine Anrechnung aus.
LEBE DEN MOMENT

Nichts ist für immer und für die Ewigkeit.
Nichts ist für immer, nur der Moment zählt ganz allein.
(UNHEILIG)
Benutzeravatar
Anahid
Hexe vom Dienst
...ist hier unabkömmlich !
Beiträge: 13819
Registriert: 22.02.2011, 10:41
Beruf: Rechtsfachwirtin
Software: RA-Micro

#26

11.09.2019, 13:50

Gerichtskosten und Anwaltskosten sind aber 2 Paar Schuhe und natürlich rechnet das Gericht hier an. Aber der gegnerische Anwalt muss nichts anrechnen, denn er war ja im Mahnverfahren nicht tätig und hat ja wohl auch im KFA keine Kosten aus dem Mahnverfahren geltend gemacht, oder?
Jeder Tag ist ein Geschenk ... aber manche sind einfach grottenschlecht verpackt.
Antworten