Angabe der Gültigkeitsdauer auf Zertifikat

beA - Das besondere elektronische Anwaltspostfach
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Resa
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#1

24.06.2024, 16:38

Hallo miteinander.

Zwischenzeitlich haben wir - mit Unterstützung des bea-Supports - den beA-Software-Zertifikats--Tausch durchgeführt.
Ich bin nur Bei-Helferin, da ich mit beA nichts zu tun habe (mache nur Notariat), ist Chef-Sache. Es gibt keine Reno für den RA-Bereich.

Jetzt ist ihm folgendes aufgefallen:

Im Prüfprotokoll stehen jetzt unter der Rubrik "Zertifikat des Absenders Rechtsanwalt ...." bei:
"Gültig ab .../ Gültig bis ..."
Daten, die nicht übereinstimmen mit den Daten, die man sieht, wenn man sich im beA das Zertifikat anguckt. Eigentlich stimmen die Daten mit gar nichts überein. Die Jahreszahl bei "Gültig ab" ist mit "2023" benannt.

Wenn der Software-Tausch am 21.06.2024 war, müsste dann nicht auch bei "Gültig ab" ein Datum ab 21.06.2024 stehen? Wie ist das bei euch? Oder worauf bezieht sich denn das "Gültig ab" im Prüfprotokoll?

Ich habe jetzt schon seitenweise gelesen, um mehr einzusteigen in das ganze beA-Procedere und zu verstehen, was da genau passiert.
Wir haben als Programm RA-Micro. Durch einen älteren RA-Micro-Erklärfilm habe ich rausgefunden, dass man das Zertifikat aus dem beA bei RA-Micro in die Benutzerverwaltung einbinden muss, durch übertragen aus dem Download-Ordner des PCs. Das habe ich gemacht. Vielleicht ist da was nicht richtig, das müsste ich noch mit RA-Micro klären.

Zunächst wäre spannend zu wissen, ob bei euch im Prüfprotokoll der Beginn der Gültigkeit übereinstimmt mit dem Datum des Tages des Zertifikats-Tausches.

Vielen Dank im Voraus.
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NFranz
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#2

28.06.2024, 09:04

Hallo Resa!

Ohne jetzt die Daten bei mir überprüft zu haben, drängt sich mir eine Frage auf:
Was für ein Zertifikat habt ihr denn getauscht? Wird das Zertifikat als Mitarbeiterzertifikat genutzt oder als Softwaretoken für den Login im beA als Postfachinhaber?

Wird dieses Zertifikat als Mitarbeiterzertifikat benutzt, zB. um über RA Micro beA Nachrichten abzurufen?
Dann stimmt die Gültigkeit dieses Zertifikats selbstverständlich nicht mit dem Zertifikat des Rechtsanwalts und seiner beA-Karte überein, da es sich ja um zwei verschiedene Zertifikate handelt.
Ein dickes DANKE geht raus an alle Forenmitglieder, die sich die Zeit nehmen und anderen hier helfen und mit Rat und Tat zur Seite stehen! :dankeschoen
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#3

01.07.2024, 12:59

Guten morgen, danke für die Rückmeldung.

So genau kenne ich die Begriffe nicht, es gibt aber nur einen Rechtsanwalt und keine Mitarbeiterin.

Und das Zertifikat dient dazu (wenn ich das selbst richtig verstanden habe), damit der Rechtsanwalt - nunmehr ohne Karte (ist das Softwartoken?) - im beA arbeiten kann, also Nachrichten empfangen und versenden.
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paralegal6
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#4

01.07.2024, 13:13

ja, ohne Karte ist der softwaretoken. Du hast gar keinen Zugang? Wenn es ein RA token ist, ist dieser NICHT für Mitarbeiter, sprich du darfst da auch nichts prüfen, nachgucken oder sonstwas
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NFranz
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#5

01.07.2024, 14:33

Kurz zu den Begriffen:
Softwaretoken ist die Zertifikat-Datei (also ohne Karte), Hardwaretoken ist die physisch vorhandene beA-Karte.
Es gibt Zugänge für die Rechtsanwälte als Postfachinhaber und für die Mitarbeiter ohne eigenes Postfach.

Dein Anwalt nutzt also das Softwaretoken für sein eigenes Postfach als Postfachinhaber.
Wir paralegal6 richtig gesagt hat, darfst du selbst mit diesem Token nichts machen. Die Nutzung obliegt allein dem Anwalt. So wie ich das verstanden habe, tut er das ja auch.

Es gibt mehrere Möglichkeiten wegen der unterschiedlichen Daten.
Ich kann mich noch erinnern, dass man ganz am Anfang die qualifizierte Signatur (quasi die Unterschrift des Anwalts) noch auf die beA Karte aufladen musste. Das ging glaub erst nachdem die Karte überhaupt vorlag. Hier kam es zu unterschiedlichen Ablaufdaten für Karte und qualifizierte Signatur.
Wir haben zwischenzeitlich auf die Fernsignatur umgestellt, so dass die qualifizierte Signatur nicht mehr auf dem Chip der Karte gespeichert sein muss. Hat dein Anwalt sowas in der Art auch gemacht? Vielleicht ergibt sich daher ein anderes Ablaufdatum?

Vielleicht kann er über die Bestellhistorie bei der BNotK Zertifizierungsstelle nachvollziehen, wann er welches Zertifikat bestellt hat?
Sonst gehen mir gerade ein bisschen die Ideen aus, woran das liegen kann.
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#6

01.07.2024, 18:22

Zum Tausch gab es ein pdf was alles genau beschrieben hat, da brauchte man keinen support. Wenn man mit der Karte angemeldet ist sieht man natürlich ein anderes Gültigkeitsdatum als beim token. Meinst du das?
Unsere Karte kam zB 2023 neu, die müssen wir natürlich jetzt nicht tauschen, da es schon das neuere Modell war, da wird dann bei ihm sicher gültig ab 2023 stehen
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Resa
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#7

02.07.2024, 10:08

Den Support brauchte ich, weil ich an irgendeiner Stelle nach dem Tausch nicht mehr weiterkam. Außerdem musste das Ganze ja wohl irgendwie ins RA Micro übertragen werden. Auch das war mir unklar, wie das geht.
Der Support stellte fest, dass ich an "ganz falscher Stelle" bin und hat dann irgendetwas so schnell gemacht, dass ich das gar nicht mitbekam, was. Ins RA-Micro musste ich es dann doch noch selbst übertragen, irgendwo hab ich einen Erklärfilm gefunden, der das zwar auch nicht erklärte, trotzdem kam ich dadurch auf die Lösung/auf die Idee, wie es gehen könnte.

Dann stelle eben der RA fest, das Problem mit der Gültigkeitsdauer. Das Problem wurde nun abgehakt, da ansonsten alles funktioniert.

Irgendwie blöd, wenn man sich um Technik kümmern soll, mit der man selbst überhaupt nie arbeitet.

Danke an alle für die Rückmeldungen!
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#8

02.07.2024, 10:14

Der beA support hat mit Ram ja auch gar nichts zu tun, dafür hat ram doch einen eigenen support. Wüsste jetzt auch nicht, wie man in die Benutzerverwaltung vom Chef kommt und da seinen token einbindet ohne pin aber nunja
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