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PKH bewilligt, Erstattung der Gebühren für Verkehrsanwalt ?

...für das vom 01.07.2004 bis 31.07.2013 geltende Gebührenrecht

PKH bewilligt, Erstattung der Gebühren für Verkehrsanwalt ?

Beitrag-Nr.#1  Beitragvon Daniela31 » 07.10.2008, 11:03

Hallo, habe leider in PKH-Dingen nicht viel Ahnung. Wir haben auf jeden Fall PKH für unsere Mandantin bewilligt bekommen. Die mündliche Verhandlung fand allerdings in Frankfurt statt, wir mußten zum Termin einen Unterbevollmächtigten hinschicken. Kann ich die Gebühren des Verkehrsanwalts auch erstatten lassen ?. Es hat eine mündliche Verhandlung stattgefunden in dem später ein Widerrufsvergleich geschlossen wurde, der auch nicht widerrufen wurde. Kosten wurden gegeneinander aufgehoben. Was kann ich denn nun alles erstatten lassen. Wäre schön wenn mir jemand helfen könnte.

Danke vorab !!!
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Beitrag-Nr.#2  Beitragvon LuzZi » 07.10.2008, 11:36

M. E. könnt ihr die festsetzen lassen aber nur insoweit, als dass die Kosten des Unterbevollmächtigten nicht die Kosten einer Terminsvertretung durch euch übersteigen würden. Ist ja logisch.

100%ig bin ich mir da aber nicht sicher, so einen Fall hatte ich auch noch nie. Das weiß hier jemand aber mit Sicherheit genauer ;)
Egal wie tief man die Messlatte der Dummheit setzt, es gibt jeden Tag jemanden, der bequem darunter durchlaufen kann.

Klickst du hier, kannst du helfen ;)

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Beitrag-Nr.#3  Beitragvon Melli247 » 07.10.2008, 12:01

Bei uns wird das immer so gehandhabt, dass der RA vor (Termins) Ort als Hauptbevollmächtigter und der "richtige" RA als Korrespondenzanwalt im PKH-Verfahren beigeordnet werden.

Dann kann man als Hauptbevollmächtigter die normalen Gebühren verlangen und der Korr-RA kann die Gebühr 3400 verlangen. Wie das dann nachher intern abgerechnet wird (zwischen den RAs) kann ja jeder selbst entscheiden (Gebührenteilung).
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Beitrag-Nr.#4  Beitragvon Pepsi » 07.10.2008, 18:17

also Korr.anwalt in solchen Sachen ist ja quatsch... dann kriegt der ja weniger

ansonsten wenn ihr nur PKH habt, der Terminsvertreter aber nicht, dann könnt ihr nur die Gebühren abrechnen, als wenn ihr hingefahren wärd (mit Fahrtkosten, wenn ihr PKH ohne Bedingungen habt)
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Beitrag-Nr.#5  Beitragvon Mops » 07.10.2008, 20:38

also Korr.anwalt in solchen Sachen ist ja quatsch... dann kriegt der ja weniger

Ist aber so. Deshalb vereinbart man ja auch in solchen Fällen Gebührenteilung.

Ich kenn das auch nur mit Hauptbevollmächtigten und Korr-RA. Entsprechender Antrag sollte schon rechtzeitig vor T und Beauftragung eines anderen RA gestellt werden.

Im übrigen halte ich es für bedenklich, wenn Mdt. PKH bewilligt wurde und RA einfach einen UB beauftragt ohne das auch hierfür PKH beantragt wurde. Er muss doch wissen, dass Mdt. die Kosten nicht tragen kann.

Bei einer evtl. Kostenausgleichung spielt jedoch die Bewilligung von PKH keine Rolle. Da wird ganz normal angemeldet, was entstanden ist.

@#1: ist aber bei Kostenaufhebung egal, da ja jeder seine Kosten selbst trägt.
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Beitrag-Nr.#6  Beitragvon Daniela31 » 08.10.2008, 08:45

Vielen Dank an euch alle. Habt mir sehr weitergeholfen :lol:
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Beitrag-Nr.#7  Beitragvon Pepsi » 08.10.2008, 09:35

@Mops: warum nicht Terminsvertreter?!?
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Beitrag-Nr.#8  Beitragvon Mops » 08.10.2008, 20:41

Keine Ahnung. Soweit ich das kenne, gibt es nur diese Möglichkeit. Seh morgen mal im Kommentar nach. Aber evtl. ist ja auch einer unserer Rfl. aus dem Forum schneller
Zuletzt geändert von Mops am 09.10.2008, 20:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag-Nr.#9  Beitragvon Pepsi » 09.10.2008, 10:51

ja weils billiger ist, aber an sich ist es Schwachsinn..
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Beitrag-Nr.#10  Beitragvon gustav3339 » 20.10.2009, 15:16

(Bei uns wird das immer so gehandhabt, dass der RA vor (Termins) Ort als Hauptbevollmächtigter und der "richtige" RA als Korrespondenzanwalt im PKH-Verfahren beigeordnet werden.

Dann kann man als Hauptbevollmächtigter die normalen Gebühren verlangen und der Korr-RA kann die Gebühr 3400 verlangen. Wie das dann nachher intern abgerechnet wird (zwischen den RAs) kann ja jeder selbst entscheiden (Gebührenteilung). )

Auf welcher Grundlage kann der Korrespondenzanwalt die 3400 Gebühr abrechnen?
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