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Bewerbung - Angabe von Gehaltsvorstellung

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Bewerbung - Angabe von Gehaltsvorstellung

Beitrag-Nr.#1  Beitragvon Weeny » 24.05.2017, 09:08

Hallo Ihr Alle,

ich bin gerade dabei mich umzuorientieren. In vielen Stellenangeboten wird direkt gebeten die Gehaltsvorstellungen mit anzugeben.

Kurz zu mir, bzw. die neue Kanzlei wird in München liegen. Ich bin seit 8 Jahren ReFA und leite das Büro alleine. Ich hatte mir 2.900,- vorgestellt, d. h. Urlaubs- und Weihnachtsgeld monatlich umgelegt (da kommt wesentlich mehr raus).

Jetzt ist es ja aber so, dass viele dich noch drücken wollen. Soll ich dann direkt eine höhere Gehaltsvorstellung angeben, oder werde ich dann höchstwahrscheinlich keine Antwort erhalten?

Vorallem weiß ich auch garnicht wie ich das Ganze formulieren soll.

Danke schonmal für Eure Hilfe
Weeny
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Re: Bewerbung - Angabe von Gehaltsvorstellung

Beitrag-Nr.#2  Beitragvon pitz » 24.05.2017, 09:26

Ich würde - glaub ich - mit 3.000 rangehen und mich dann ggf. "drücken" lassen. Im Gespräch - und natürlich auch in den Unterlagen schon - musst du dann halt deutlich machen, warum diese Gehaltsforderung angemessen ist.
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Re: Bewerbung - Angabe von Gehaltsvorstellung

Beitrag-Nr.#3  Beitragvon z0rr0 » 24.05.2017, 09:29

Ich kann nur sagen, wie es bei mir persönlich war. Ich habe in meiner Bewerbung nichts von einer Gehaltsvorstellung geschrieben, obwohl dies in der Stellenausschreibung stand. Im Vorstellungsgespräch kam das Gehaltsthema dann, und da sagte ich, dass ich bewusst nichts in die Bewerbung geschrieben habe, sondern dieses Thema von Grund auf lieber persönlich bespreche, nachdem man sich im Vorstellungsgespräch näher kennengelernt hat.
Ich weiß natürlich nicht, wie "streng" die Anforderung, dass man die Gehaltsvorstellung in der Bewerbung angeben soll, allgemein gesehen wird. Es zählen ja erst einmal die Bewerbungsunterlagen an sich.
...das haben wir schon immer so gemacht. 8)

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Re: Bewerbung - Angabe von Gehaltsvorstellung

Beitrag-Nr.#4  Beitragvon mrsgoalkeeper » 24.05.2017, 10:16

Wenn es ausdrücklich gewünscht ist, sollte man zumindest in irgendeiner Art darauf eingehen. Ich würde wahrscheinlich schreiben, dass mein aktuelles Gehalt x beträgt und ich bei einem Wechsel selbstverständlich eine Verbesserung meines Gehaltes erwarte und dass ich die konkreten Einzelheiten gerne in einem persönlichen Gespräch erörtern würde. Wenn denen Dein aktuelles Gehalt dann schon zu hoch ist, ist es ja auch nicht so wild, wenn es dann nicht zu einem Gespräch kommt.
Zuletzt geändert von mrsgoalkeeper am 24.05.2017, 10:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bewerbung - Angabe von Gehaltsvorstellung

Beitrag-Nr.#5  Beitragvon pitz » 24.05.2017, 10:23

mrsgoalkeeper hat geschrieben:Wenn es ausdrücklich gewünscht ist, sollte man zumindest in irgendeiner Art darauf eingehen. Ich würde wahrscheinlich schreiben, dass mein aktuelles Gehalt x beträgt und ich bei einem Wechsel selbstverständlich einen Verbesserung meines Gehaltes erwarte und dass ich die konkreten Einzelheiten gerne in einem persönlichen Gespräch erörtern würde. Wenn denen Dein aktuelles Gehalt dann schon zu hoch ist, ist es ja auch nicht so wild, wenn es dann nicht zu einem Gespräch kommt.


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Re: Bewerbung - Angabe von Gehaltsvorstellung

Beitrag-Nr.#6  Beitragvon Fräulein Fit » 24.05.2017, 15:04

Ich würde nie!!! Das aktuelle Gehalt angeben. Es gibt 'Gute und Böse'. Aber warum sollte der Neue AG viel mehr zahlen?
Zudem würde ich ein Jahresgehalt angeben. Kam bis jetzt immer besser an.
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Re: Bewerbung - Angabe von Gehaltsvorstellung

Beitrag-Nr.#7  Beitragvon sunnylein » 24.05.2017, 16:21

Ich würde mein akutelles Gehalt auch niemals mitteilen.

Finde es aber auch doof, dass verlangt wird, seine Vorstellungen schon mit in die Bewerbung aufzunehmen. Wird dann danach schon aussortiert oder wie?? :kopfkratz

Wie Fräulein Fit schon geschrieben hat, bei Gehaltsverhandlungen immer über das Jahresgehalt sprechen.
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Re: Bewerbung - Angabe von Gehaltsvorstellung

Beitrag-Nr.#8  Beitragvon mrsgoalkeeper » 24.05.2017, 21:07

Fräulein Fit hat geschrieben:Aber warum sollte der Neue AG viel mehr zahlen?


:kopfkratz weil man nicht wechseln würde, wenn es sich nicht auch finanziell lohnt?
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Re: Bewerbung - Angabe von Gehaltsvorstellung

Beitrag-Nr.#9  Beitragvon Fräulein Fit » 24.05.2017, 21:24

mrsgoalkeeper hat geschrieben:
Fräulein Fit hat geschrieben:Aber warum sollte der Neue AG viel mehr zahlen?


:kopfkratz weil man nicht wechseln würde, wenn es sich nicht auch finanziell lohnt?



Kann er beim Lesen der Bewerbung doch nicht wissen. Wer schreibt denn schon rein "weil ich gemobbt werde" oder ähnliches.
Außerdem kann er auch 50 € mehr geben. Mehr sind mehr. Aber lohnt es sich wegen 50 €?

Nur ein Beispiel:
Ich hatte damals ein Vorstellungsgespräch und habe mich sehr unterm Wert "verkauft" (1 Jahr Berufserfahrung nach der Ausbildung, wobei ich 1 1/2 Jahre meiner Ausbilung auch als Berufserfahrung zähle, da Frau Kollegin damals nicht gerade die Kompetenz in Person war und vieles an mir hängen geblieben ist). Der nette Herr Anwalt vom Vorstellungsgespräch hat nach meinem Gehaltswunsch große Augen gemacht und gefragt, ob ich denn gegen - ich sage es jetzt mal anders als er - einiges mehr nichts dagegen hätte. Leider sind aber nicht alle so nett.
Andere würden sich denken "oh, sie will so wenig? passt!"

Ich trage übrigens auch nach Wunsch, es in die Bewerbung zu schreiben, nie ein. Ich bespreche sowas lieber gerne vor Ort.
Fräulein Fit
 

Re: Bewerbung - Angabe von Gehaltsvorstellung

Beitrag-Nr.#10  Beitragvon mrsgoalkeeper » 24.05.2017, 21:36

Fräulein Fit hat geschrieben:
mrsgoalkeeper hat geschrieben:
Fräulein Fit hat geschrieben:Aber warum sollte der Neue AG viel mehr zahlen?


:kopfkratz weil man nicht wechseln würde, wenn es sich nicht auch finanziell lohnt?



Kann er beim Lesen der Bewerbung doch nicht wissen.


Du hast meinen Post nicht vollständig oder nicht richtig gelesen ;)
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