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Warum werden es immer weniger Refa

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Re: Warum werden es immer weniger Refa

Beitrag-Nr.#51  Beitragvon icerose » 10.08.2017, 13:46

das
"Der Bundesverband der Freien Berufe e.V. (BFB) präsentiert in seiner Pressemitteilung vom 8. August 2017 die aktuellen Zahlen der bis zum 30. Juni 2017 geschlossenen Ausbildungsverträge der Freien Berufe. Danach geht die Entwicklung der Ausbildungszahlen in den Freien Berufen insgesamt nach oben. Bei genauer Hinsicht bezogen auf die Anwaltschaft ergibt sich demgegenüber ein Minus von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In den neuen Bundesländern zeichnet sich ein Rückgang von 8,9 Prozent, in den alten Bundesländern von 1,6 Prozent ab. Ein Trend, dem die Anwaltschaft nicht früh genug entgegensteuern kann."
hab ich gerade in der DAV-Depesche Nr. 32/17 vom Anwaltverein gefunden. :-?
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Re: Warum werden es immer weniger Refa

Beitrag-Nr.#52  Beitragvon AliceAzubiReFa » 10.08.2017, 13:50

Ich wollte eigentlich NIEMALS ins Büro :D

Habe mich immer sehr für Rechtsmedizin interessiert und Kriminalwissenschaften. Fürs Medizinstudium hat das Abi nicht gereicht, also bin ich zu Jura gekommen und dachte wenn ich dort als Hauptfach Kriminalwissenschaften mache, könnte ich wenigstens etwas in die Richtung kommen.
Musste dann eider feststellen, dass studieren einfach nichts für mich ist und nach einer Alternative gesucht. "irgendwas mit Recht" eben. Erst da bin ich auf den Beruf ReFa aufmerksam geworden
Vielen Lieben Dank im vorraus :thx <3
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Re: Warum werden es immer weniger Refa

Beitrag-Nr.#53  Beitragvon Sputnik85 » 10.08.2017, 13:54

icerose hat geschrieben:das
"Der Bundesverband der Freien Berufe e.V. (BFB) präsentiert in seiner Pressemitteilung vom 8. August 2017 die aktuellen Zahlen der bis zum 30. Juni 2017 geschlossenen Ausbildungsverträge der Freien Berufe. Danach geht die Entwicklung der Ausbildungszahlen in den Freien Berufen insgesamt nach oben. Bei genauer Hinsicht bezogen auf die Anwaltschaft ergibt sich demgegenüber ein Minus von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In den neuen Bundesländern zeichnet sich ein Rückgang von 8,9 Prozent, in den alten Bundesländern von 1,6 Prozent ab. Ein Trend, dem die Anwaltschaft nicht früh genug entgegensteuern kann."
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wow :-?
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Re: Warum werden es immer weniger Refa

Beitrag-Nr.#54  Beitragvon Langstrumpf » 10.08.2017, 14:14

Ich muss da Goali und Lämmchen Recht geben, es macht verdammt viel aus was das "Elternhaus" betrifft. Ich habe das beste Beispiel vor mir, nämlich meine Nichte. Sie war immer der Meinung das gleiche machen zu wollen wie ich. Kurzer Hand hab ich sie nach Rücksprache mit dem Chef mal zwei Tage hier reinschnuppern lassen. Schon am Ende des ersten Tages hat sie gemeint, sie denkt dass es nichts für sie ist. Fand ich auch vollkommen okay, dann hat sie ihr Praktikum bei der Knappschaft gemacht, weil sie immer der Meinung war im Büro was machen zu wollen, da hat sie auch gemerkt, dass es nichts für sie ist. Auch okay. Dann hatte sie, so wie Lämmchen beschrieben hatte, diesen Girlsday besucht. So nun hat sie sich entschieden Maskenbildnerin zu werden, dafür braucht sie allerdings eine Ausbildung als Friseurin, das macht sie jetzt auch mit Bravur. Meine Schwester und mein Schwager haben sie zwar nicht gedrängt, aber ihr schon verstehen zu geben, dass sie sich rechtzeitig darum bemühen muss was sie möchte und sie konnte auch frei entscheiden.
Mir steht das ganze dann noch mit meinem Sohnemann bevor, im Moment möchte er Dinoforscher werden. :lolaway Ich allerdings möchte dass er Kreuzfahrtkapitän wird. :mrgreen: :pfeif
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Re: Warum werden es immer weniger Refa

Beitrag-Nr.#55  Beitragvon Sputnik85 » 10.08.2017, 14:46

Wie bereits weiter vorne mitgeteilt, fände ich es mal spannend, wenn eine Runde mal zwischen Anwälten und Refas einberufen würde um das alles mal genauer zu besprechen.
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Re: Warum werden es immer weniger Refa

Beitrag-Nr.#56  Beitragvon mrsgoalkeeper » 10.08.2017, 14:59

Langstrumpf hat geschrieben:Ich allerdings möchte dass er Kreuzfahrtkapitän wird. :mrgreen: :pfeif


:dafuer Du hast ja noch hinreichend Zeit, das zu beeinflussen :mrgreen:
Für die einen ist es die US-Wahl, für den Rest der Welt ist es 9/11
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Re: Warum werden es immer weniger Refa

Beitrag-Nr.#57  Beitragvon icerose » 10.08.2017, 15:03

Sputnik85 hat geschrieben:Wie bereits weiter vorne mitgeteilt, fände ich es mal spannend, wenn eine Runde mal zwischen Anwälten und Refas einberufen würde um das alles mal genauer zu besprechen.

:dafuer
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Re: Warum werden es immer weniger Refa

Beitrag-Nr.#58  Beitragvon 13 » 10.08.2017, 15:33

Langstrumpf hat geschrieben: im Moment möchte er Dinoforscher werden. :lolaway


Bei mir gibt´s nix zu entdecken... :roll: :mrgreen:
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Re: Warum werden es immer weniger Refa

Beitrag-Nr.#59  Beitragvon Sputnik85 » 10.08.2017, 15:35

13 hat geschrieben:
Langstrumpf hat geschrieben: im Moment möchte er Dinoforscher werden. :lolaway


Bei mir gibt´s nix zu entdecken... :roll: :mrgreen:


Das wage ich zu bezweifeln :mrgreen:
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Re: Warum werden es immer weniger Refa

Beitrag-Nr.#60  Beitragvon Crydea » 11.08.2017, 13:10

Bei mir war es mehr oder weniger auch eine Notlösung. Praktikum 9. Klasse beim Tierarzt - ganz toll -, wollte Tierarzthelferin werden, oder jedenfalls irgendwas mit Tieren. Nach der Realschule nichts passendes gefunden, also einfach mal, auch um nicht Zuhause zu sitzen, an der Fachoberschule (Fachrichtung Sozial) angemeldet. Da dann das lange Praktikum im Krankenhaus, welches mir so gar nicht gefallen hat, da ich, zumindest damals, nicht gut mit Menschen umgehen konnte. Habe dann auch vor Ende des ersten Schuljahres die Schule geschmissen. Wieder bei den Tierärzten versucht, wieder nichts gefunden. Aber Alternativen nachgedacht. Da kam mir der Beruf des Bestatters in den Sinn. Ist aber auch seit 2004 nicht mehr ganz so einfach, mann brauch jetzt eine Ausbildung, und die einzigste Ausbildungsort in ganz Deutschland war damals in Bayern. Damit war dann auch dieser Beruf vom Tisch. Wurde dann von der Agentur für Arbeit in so eine tolle Maßnahme gesteckt, in welcher man mit Realschulabschluss echt schon eine Ausnahme war... Da der Umgang sowie die Angebotenen "Aktivitäten" echt nicht mein Fall waren, war ich dann mal eine Weile krank :pfeif , und bin dann beim Stöbern auf die Idee gekommen, dass man doch auch beim Anwalt arbeiten könne. Also Telefonbuch geschnappt, überall angerufen und so letztendlich - ohne Bewerbung - bei meiner damaligen Ausbildungskanzlei eine Stelle bekommen.

Ich muss sagen, dass es bei mir im Endeffekt erst "Klick" gemacht hat, dass ich eine Ausbildung und einen Job brauche, als ich mit meinem Lebensgefährten zusammen gezogen bin.

Vielleicht haben mich meine Eltern in mancher Hinsicht auch zu viel unterstützt und mir zu viel durchgehen lassen. Sie haben mich immer gefördert, egal, was ich machen wollte.

Also von Tierarzthelferin über Bestatter und letztlich beim Anwalt :mrgreen:

Aber was man hier so liest, bin ja nicht nur ich aus der Not heraus in diesem Beruf gelandet und hat dann Gefallen daran gefunden.
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