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Euer blödester Fehler?

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Re: Euer blödester Fehler?

Beitrag-Nr.#171  Beitragvon Sunny1393 » 23.01.2018, 06:57

Mein blödester Fehler war mal, als ich im Dauerstress die Diktate vom ehemaligen Chef runtergeschrieben habe und mir nicht aufgefallen ist, dass bei einem Antrag die außergerichtliche Anwaltsgebühr ein total falscher Betrag gestanden hatte und dies so schlussendlich auch raus ist (Ihm ist es ebenfalls nicht aufgefallen). Danach gab es richtig Ärger, als es aufgefallen ist.

Ansonsten musste auf den letzten Drücker noch unbedingt was geschrieben und an den Mandanten zur Freigabe übermittelt werden. Aufgrund eines Wortfehlers hatte der Mandant sodann Kritik darüber geäußert und mein ehemaliger Chef ist wutentbrannt, weil er keine Kritik verträgt, in mein Büro und hat mich zusammengeschrien.

Sind aber nicht die einzigen Fälle mit meinem ehemaligen Chef. Mit den anderen Anwälten kam ich dagegen sehr gut klar und da gab es nie Beanstandungen.
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Re: Euer blödester Fehler?

Beitrag-Nr.#172  Beitragvon BlackWoman » 14.05.2018, 12:44

Ich schließe mich mal an:
Mir ist es mal passiert, dass ich in einer sozialgerichtlichen Angelegenheit eine Frist ab Eingang des Bescheids beim Mdt. und nicht nach der gesetzl. Regelung "mit dem dritten Tag nach Aufgabe zur Post" notiert habe. Habe ich vor lauter Stress total übersehen. Das war vielleicht peinlich; ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. :oops:
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Re: Euer blödester Fehler?

Beitrag-Nr.#173  Beitragvon unkunkel » 30.05.2018, 12:30

Viel zu viele :oops:

Azubi: Berufungsfrist nicht notiert. Zwar soll die Arbeit vom Azubi ja immer kontrolliert werden, aber nun ja. Es gab dann einen Wiedereinsetzungsantrag, bei dem betont wurde, dass die seit 10 Jahren ausgelernte Refa selbstverständlich den Azubi kontrolliert hat und natürlich auch der Ausbilder (RA) und es keinem aufgefallen sei...

erste Kanzlei nach der Ausbildung: Berufung (natürlich am letzten Fristtag :roll: ) per Fax ans falsche Gericht (1. Instanz) geschickt. Der Richter vom falschen Gericht rief dann an und teilte dies mit. Gut ausgegangen, aber es gab ein mächtiges Donnerwetter. Dann: ZV-Auftrag versemmelt, weil ich aufs Kanzleisystem vertraut hatte und die Parteibezeichnungen ohne Überprüfung übernommen hatte. Im Titel stand aber was anderes, sodass uns der Auftrag um die Ohren gehauen wurde...inkl. für die Mandantschaft umsonst produzierter Kosten. Hatte halt in meiner Ausbildung beim Verwaltungsrechtler nie ZV gemacht und daher keine Ahnung..

dann kamen zwei halbwegs fehlerfrei Kanzleien :lolaway und bei der letzten Kanzlei hab ich dann wieder den Vogel abgeschossen: Den Antrag auf Wiedereinsetzung habe ich (wieder mal am letzten Fristtag) nicht weggefaxt, sondern ihn aus irgendwelchen Gründen, die mir bis heute schleierhaft sind, auf meinen "Post ist raus, muss nur noch abgeheftet werden"-Stapel gemacht und bin dann nach Hause gegangen. Am nächsten Morgen kam dann der Schock beim Wegheften der Sachen... Es wurde dann ein Wiedereinsetzungsantrag für den Wiedereinsetzungsantrag gemacht.. :oops:

Aber mal was anderes: was alles für Missgeschicke nicht passieren würden, wenn die Anwälte nicht immer alles auf den letzten Drücker erledigen würden..
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