Aktuelle Zeit: 19.06.2018, 23:21

Gegenstandswert bei Verkehrsunfall

...für das vom 01.07.2004 bis 31.07.2013 geltende Gebührenrecht

Gegenstandswert bei Verkehrsunfall

Beitrag-Nr.#1  Beitragvon Gast » 25.10.2006, 13:35

Hallo, habe endlich herausgefunden, dass wohl bei der Schadenregulierung nur der geregelte Betrag für den GW maßgebend ist, nicht der geltend gemachte, aber WO STEHT DENN DAS? Danke für Eure Hilfe.
Gast
 

Advertisement

Beitrag-Nr.#2  Beitragvon Gast » 25.10.2006, 13:42

Hi,

das kann ich dir leider auch nicht sagen, deswegen

:schieb
Gast
 

Beitrag-Nr.#3  Beitragvon Pepples » 25.10.2006, 14:03

Wo das steht, kann ich Dir leider auch nicht sagen.
Die gegnerische Versicherung zahlt nur Gebühren nach dem erledigten Wert. Theoretisch könnte man dem Mandant die Differenzkosten in Rechnung stellen, hat mein Chef mal gesagt. Aber das lohnt sich ja nur bei einer größeren Differenz. Deswegen machen wir es meist nicht.
Benutzeravatar
Pepples
...ist hier unabkömmlich !
 
Beiträge: 6672
Registriert: 10.08.2006, 14:09
Wohnort: NRW
Beruf: RA-Fachangestellte
Software: Advoware

Beitrag-Nr.#4  Beitragvon QueenMum » 25.10.2006, 14:22

so richtig stehen tut das nirgends, aber ist ständige BGH-Rechtsprechung seit ungefähr 100 Jahren :wink:

Der BGH hat hierzu ausgeführt, dass man immer ein wenig mehr fordert, um am Ende das zu bekommen, was man eigentlich haben will. Unsereins nennt es Pokern der BGH "Regulierungsverhalten".

Aber OBACHT

Die Gebühren für eure Einschaltung entstehen ganz klar aus dem geforderten Betrag. Erstattungspflichtig ist die gegnerische Haftpflichtversicherung jedoch nur bezüglich der Gebühren aus dem regulierten Betrag.

Folge: die restliche sog. Differenzvergütung kann gegenüber dem Mandanten bzw. seiner eintrittspflichtigen Rechtsschutzversicherung geltend gemacht werden :!:
QueenMum
 

Beitrag-Nr.#5  Beitragvon leilani » 25.10.2006, 14:48

Also ich schließe mich Pepples an. Wir machen das meist auch nicht. Es sei denn der Mdt ist rechtschutzversichert. Meist ist die Differenz ja auch wirklich nicht so groß. Komisch nur, wenn die gegnerische Versicherung sagt: Statt € 25,00 Allgemeine Unkostenpauschale gibt es nur € 15,00 oder € 20,00 und man rutscht genau deshalb in eine Gebührenstufe drunter. Nee nee nee...

Verkehrsunfälle sind schon "klasse". Jedenfalls für RAe.

LG leilani
FACE YOUR FEARS - LIVE YOURS DREAMS

"Schlechte Nachrichten sollte ein Mädchen nie ohne Lippenstift lesen."
...'Frühstück bei Tiffany'...
Benutzeravatar
leilani
Kennt alle Akten auswendig
 
Beiträge: 742
Registriert: 28.08.2006, 10:35
Wohnort: Niedersachsen

Beitrag-Nr.#6  Beitragvon Gast » 25.10.2006, 15:09

Danke für die zügigen Antworten. Hat mir sehr geholfen. Ich denke, wir hören öfter voneinander. Vielen Dank.
Gast
 


Zurück zu RVG bis 31.7.2013



 


  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 10 Gäste

  • Advertisement